BarCamps

Was ist eigentlich ein BarCamp?

„BarCamps werden von Enthusiasten für Enthusiasten organisiert, die in einer offenen Umgebung lernen und Wissen weitergeben möchten.“ So beschreibt Franz Patzig, auch als „Mr. BarCamp“ in Deutschland bekannt, das Prinzip eines solchen Camps.

BarCamps sind Konferenzen, bei denen Organisatoren die Rahmenbedingungen der Veranstaltung übernehmen, die Inhalte dieser Konferenzen jedoch von den Teilnehmern selbst aktiv gestaltet werden. Jeder kann (kostenlos) bei einem BarCamp mitmachen, wobei sich die Themen meist rund um das Web 2.0 drehen (beispielsweise Social Software und Web-Applikationen).

Grundsätzlich baut das BarCamp auf dem Prinzip auf, dass es keine explizite Planung im Voraus gibt. Es gibt also keine explizite Absprache im Vorhinein darüber, welche und wie viele Redner auftreten werden. Ein genauer Session-Plan entsteht erst vor Ort, zu Beginn des BarCamps. Nachdem sich alle Teilnehmer in einer offenen Einführungsrunde anhand von etwa drei Schlagworten (Tags) vorgestellt haben, kommen Interessierte, die die Leitung einer Session übernehmen wollen nach vorne. Sie stellen ihr Thema anschließend kurz vor und durch Aufzeigen der Interessenten wird die Teilnehmerzahl ermittelt und dementsprechend ein Raum und ein offener Time-Slot anhand des Sessionplans gewählt. Generell werden immer soviele Sessions parallel durchgeführt, wie es freie Räume gibt. Prinzipiell sind die Sessions ca. 30-45 Minuten lang. Je nach Belegung des Plans gibt es aber auch die Möglichkeit, spontan eine weitere Session einzubringen.

Ein Gedanke zu „BarCamps

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