EduCamp Nord-Süd-Gipfel?

Hallo liebe EduCamp-Interessierte,

gerade hatten wir bezüglich der im Forum eingebrachten Ideen für ein mögliches Parallel-EduCamp eine interessante Skype-Diskussion mit Martin Ebner von den Grazern und Ralf Appelt von den Hamburgern. Nachdem wir einige Vor- und Nachteile austauschten, kamen wir schließlich zu dem Entschluss, dass Ihr als die EduCamp-Teilnehmer und -Interessierten selbst darüber entscheiden solltet.

Deshalb haben wir eine Umfrage auf unseren Blogs gestartet (siehe u.a. in der Sidebar rechts), die bis Mitte Januar freigeschaltet ist.

Sagt uns Eure Meinung!

18 Gedanken zu „EduCamp Nord-Süd-Gipfel?

  1. Thomas Metschke

    nur Hamburg ist keine Option? Nur so der Vollständigkeit halber …

    Ich halte nichts von parallelen Veranstaltungen um ehrlich zu sein. Hab das in Ö schon einmal gehabt, bei der Orga des Barcamps Wien. Das führt zu nichts. Die die können fahren zum Event wo mehr oder für einen persönlich spannendere Leute sind.

    Ich finde es sinnvoll einen Ort auszusuchen zu dem man günstig gelangen kann – sprich mit nem Billigflieger oder halt halbwegs zentral
    Oder der so charmant ist dass man eine längere Anreise in Kauf nimmt um dann da gleich noch nen Tag oder zwei Freunde zu besuchen oder sich die Stadt zeigen zu lassen.

    Eine Variante möchte ich noch einbringen – nehmen wir an das EduCamp ist jetzt einfach irgendwo an einem Ort und es gibt Leute die sich die Anfahrt nicht leisten können. Ich würde versuchen nen Sponsor zu finden, der ein Teil der Fahrtkosten für besonders motivierte bedürftige Teilnehmer trägt.

  2. Pingback: Umfrage zum EduCamp im November 2009 | LOVE it or CHANGE it . com

  3. Thorsten S.

    Hallo Orga-Team!

    Ich freue mich, das meine Anregung so viel ausgelöst hat und zu Diskussionen führte. Ich bin nun wirklich gespannt, wie es weiter geht und verfolge mit großem Interesse alle weiteren Aktionen. Für mich stehen da noch drei brennende Fragen im Raum:
    1) Wie kann man beide Veranstaltungen verbinden, so das das Angebot sich vergrößert? Stichwort online Konferenzen, Workshops, Vorträge etc.. Und wie könnte so eine Online Veranstaltung praktisch aussehen?
    2) Sollte man wirklich zwei parallele Veranstaltungen laufen lassen ohne Schwerpunkte zu setzen?
    Vielleicht gibt es ja Standorte mit speziellem Know-How, die sich dann online zuschalten.
    3) Wie kann man verstärkt den Lehrerkreis ansprechen?

    @Thomas: Vielleicht solltest Du wissen, dass die Diskussion ursprünglich aus einem anderen Grund entstanden ist. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, einen Personenkreis anzusprechen, die unerfahren im Umgang mit dem Web(2.0) sind. Ich denke mal, das sich überwiegend die Enthusiasten auf Bar- oder EduCamps einfinden, abgeschottet vom Rest der Welt. Vielleicht irre ich mich auch da! Wie siehst Du das? Jemand der „neu“ ist, für den ist die Hürde halb durch die Republik zu fahren sehr hoch. Aber die Idee mit dem Billigflieger ist verdammt gut! Daran habe ich noch nicht gedacht.

    Freundlich grüßt

    Thorsten S.

  4. Ralf

    Nur um eines noch mal deutlich heraus zu stellen. In Hamburg war die Idee ein EduCamp zu veranstalten zwar schon angedacht, Martin Ebner hatte dies für Graz aber bereits vor dem EC in Berlin an die Marcel & Thomas kommuniziert.
    Es wird also nur ein EduCamp09 in Hamburg geben, wenn sich abzeichnet das beide Veranstaltungen mit ausreichend Teilnehmern und Organisatoren rechnen können.
    Ich würde auf keinen Fall eine Konkurrenzveranstaltung zum EduCamp in Graz machen wollen!

    @Thomas M.: Deshalb gibt es die Option Hamburg ja/Graz nein praktisch nicht.

    Es lässt sich derzeitig nur schwer abschätzen wie groß die Schnittmenge der Teilnehmer (Hardcore EduCamper -wie wir- mal aussen vor) bei zwei EduCamps mit einer derartigen geographischen Entfernung tatsächlich sein würde.
    Trotzdem würde ich mich über weitere Kommentare freuen.

    @Tamim: Verstehe die Frage nicht

    Wie war denn das eduCamp Graz?

  5. Pingback: EduCamp Nord-Süd-Gipfel? « Mosworld

  6. Thomas Metschke

    @Thorsten
    Ja es treffen sich natürlich eher Interessierte und „vorbelastete“ Leute auf BarCamps. Die Frage ist wie schlimm ist das? Weil jeder „geek“ hat Freunde und wird sie langsam mit reinziehen. 😉
    Spaß beiseite es ist natürlich fahrlässig und dumm nur „unter sich“ zu bleiben. Trotzdem sollte man vielleicht nicht versuchen unwillige Skeptiker anzuschleifen.
    Ich denke (wenn ich da an mein Jahr in Wien zurückdenke) man kann recht viel über die IV und andere Verbände erreichen. Dort rennen ja nen Haufen in verschiedene Richtungen engagierte Menschen rum. In Wien kenn ich auch noch ein paar. Ziel sollte es sein möglichst Multiplikatoren, die offen sind für sowas, zu identifizieren und anzusprechen. Die meisten Leute sind ja auch geschmeichelt wenn man auf sie zugeht und sagt. Hörns Mag. Zeitlhofer sie als XYZ würden super zu in ein total innovatives Event passen was wir da organisieren bla bla …
    Echte Veränderung passiert ja nicht aufm Camp. Viele Sachen werden ja nur vorgeführt, es wird sich ausgetauscht. Ziel ist es meiner Meinung ja das man neues und gutes für sich „mit nach Hause“ nimmt und dann die Änderung einsetzt, weil man es mit seinen Kollegen, Schülern, Studenten, Kunden … umsetzt bzw. anwendet.

    Mekre grad ich komm ins Schwafeln :)

    breche hier ab und warte auf Reaktionen

  7. Robert

    Ein Parallel-Educamp würde es verhindern, dass Nord und Süd sich kennenlernen. Das persönliche Treffen ist jedoch eine der wertvollsten Nutzen eines jeden Barcamps.
    Werden beide Camps online großartig übertragen und miteinander vernetzt, könnten einige Leute sogar vollkommen darauf verzichten, zu einem der Camps hinzufahren. Denn dann bietet sich für diese die Möglichkeit auch online Teilzunehmen.
    So sehr ich Hamburg auch mag, die Durchführung eines Parallel-Camps würde Graz das Wasser abgraben und die Organisation (durch das Mehr an Technik) für beide Camps erschweren.
    Hamburg 2010 ist doch auch eine Option, oder?

  8. Ralf

    Ich bin auch der Meinung, dass das persönliche Kennenlernen einer der zentralen Aspekte ist.
    Gleichzeitig halte ich es nicht für schlecht neben einem zentralen (was auch immer zentral ist?) EduCamp (z.B. in Ilmenau) auch mal welche im Westen (s.Mo’s Beitrag), im Süden und/oder im Norden zu machen.

    @Robert: Der Grund warum wir in Hamburg nicht „einfach so“ bis 2010 warten wollen ist, weil wir bis Ende 2009 ein Orga-Team haben welches durch bestimmte Arbeitszusammenhänge und Organisatorische Anbindung an die Uni Hamburg über ideale strukturelle Voraussetzungen verfügt, von denen aktuell nicht klar ist wie diese in 2010 aussehen. Deshalb haben wir einfach mal drauf los geplant. Als die Absprache mit den bisherigen Organisatoren in Berlin stattfinden sollte wurde Graz bereits kommuniziert.
    So kam es zu dieser Parallelentwicklung und das wir gerne weiterhin im Herbst 2009 ein EduCamp anbieten wollen. Selbstverständlich haben wir/ich hierzu aber zunächst das Gespräch mit Martin gesucht.

    Ich weiß auch nicht ob es gut und /oder richtig wäre jetzt schon mal Hamburg als Veranstaltngsort für Irgendwann in 2010 „anzumelden“!?

    Ich weiß weiterhin nicht wie über eine sinnvolle Frequenz, zeitliche und räumliche Distanz zu entscheiden wäre und wer diese Entscheidung fällt.
    Das EduCamp08 in Winterthur ist in jeder Hinsicht an mir vorbei gegangen, auch warum es nicht stattgefunden hat ist mir unbekannt. Inwieweit dies irgendwie mit irgendwem der parallel Ilmenau geplant hat ist mir unbekannt.

    Insgesamt habe ich den Eindruck in Hamburg (und Martin vielleicht entsprechend in Graz/Österreich) Menschen anzusprechen die, ohne EduCamp Vorerfahrungen, nicht ohne weiteres 8 Stunden Reisezeit aufbringen könnten/würden um an selbigem Teilzunehmen.
    Aus meiner Sicht wäre es denkbar und vielleicht auch an der Zeit nicht mehr „nur“ die ganz engagierten anzusprechen und zusammen zu bringen, sondern auch mal Bildungsinteressierte zu EduCamps zu locken die sich den auf EduCamps diskutierten Themen erst noch annähern wollen, bzw. hierüber informieren wollen.

    Das könnte z.B. heissen in der ersten Jahreshälfte ein EduCamp für den gesamten deutschsprachigen (oder europäischen) Raum (traditionell das Ilmenauer Camp) und in der zweiten Jahreshälfte EduCamps „local“ an vielen Standorten in Europa wo sich nicht nur „Edu-Nerds“ treffen, sondern auch o.g. Novizen.
    Das könnte auch die Möglichkeit bieten sich mit etwas kritischeren Stimmen zu beschäftigen und die neuen Ideen etwas mehr in die Breite zu tragen.
    Abgesehen davon könnten wir auch etwas die Umwelt schonen (Thema „Billigflieger“) und unser Zeitbudget. 8 oder auch nur vier Stunden Reisezeit für eine Strecke bedeuten wenigstens einen Tag weniger Zeit zum persönlichen Austausch und Abwesenheit von der Familie. Wenn es jeweils nur 1 Camp zur Zeit (in welchem Zeitraum?) geben darf/soll ist der Reiseaufwand erforderlich (und m.E. sinnvoll), um sich überhaupt in Barcamp-Form über Edu-Themen austauschen zu können.

    Sind meine Gedanken zu diesem Thema so nachvollziehbar? Was könnte noch zur Klärung/Lösung beitragen?

  9. Jan

    Hi, ich bin ein absoluter Neuling in diesem Thema und wurde gefragt, ob ich ein Interesse an einem EduCamp habe. Die Antwort lautete – grundsätzlich ja. Habe versucht eure Kommentare zu lesen und zu ergründen was der Hintergrund der Diskussion ist. Ich persönlich verstehe die Diskussion nicht.
    Deshalb ein paar Fragen, die vielleicht ein paar der Erfahren beantworten können (oder auch nicht):
    – Hamburg und Graz liegen geographisch soweit auseinander, ist die EduCamp-Gemeinde so klein, dass es nicht „genug“ Teilnehmer für zwei EduCamps gibt?
    (gerade unter dem Ansatz weiter oben, Lehrer oder andere an diese Form der VA heranzuführen)
    – Ist der „Konkurrenzgedanke“ in den Post vielleicht eher der persönlichen Bekanntschaft der Organisatoren geschuldet?
    – Mal ehrlich, wie weit würdet ihr Reisen und Bares investieren?

    Ich persönlich glaube, dass beide Städte inkl. Umland doch genug (wie viel ist genug, habt ihr da eine Zahl?) Potential haben. Die Frage nach dem direkten Austausch während der VA… nun ja, wie wäre es mit einem „Markt der Möglichkeiten“ – d.h. ein Teil des Edu Camp ist vernetzt zu einen bestimmten Zeitpunkt am Ende bzw. die Ergebnisse werden jeweils auf der anderen VA gezeigt am „Ende“. So ist die Möglichkeit etwas mitzunehmen – und das vielleicht sogar zum gleichen Thema (unbekannterweise), viel höher.
    Des weiteren, wäre meine Reisebereitschaft und der finanzielle Aufwand für eine solche VA eher gering einzuschätzen (sowohl aufgrund der persönlichen Ausstattung als auch grundsätzlich – Billigflieger hin oder her sind dann auch mit Schlafen 250 EUR).
    Bin gespannt auf eure Ideen! Schönen 3. Advent!
    Jan

  10. Thomas Metschke

    ähm kurze Frage bei einem parallel stattfindenen EduCamp haben 75% gesagt sie würden Nach HH fahren

    Was ist n?

    Zur Frage wieviele Leute man „braucht“ Ich denke nen EduCamp ergibt Sinn ab circa 100 Leuten. Da ist dann viel Wissen und Meinung versammelt für ne gescheite Diskussion.

  11. Markus

    hallo, ich bin student und wäre auch endlich mal daran interessiert an einem educamp teilzunehmen, wie viele meiner kommilitonINNen auch! nur kein student kann es sich leisten nach graz zu fahren. hamburg wäre für uns alle eine bessere alternative! gerade da wir zZ zunehmend mit weblogs, podcasts, wikis & ePortfolios arbeiten.
    ich hoffe, es findet auch hier statt, sodass ich auch teilnehmen kann!

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